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Handball im TSVE
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Auch in diesem Jahr ging es für die weibliche C vom 29.06-01.07 in den hohen Norden nach Lübeck zu den Handballtagen. Schon bei der Ankunft in der Hansestadt zur Mittagszeit staunte die 14-köpfige Delegation nicht schlecht, als man seinen Klassenraum mitten im Herzen der schönen Lübecker Altstadt bezog. Die Begrüßung fiel freundlich aus aber gleich mit den Worten „Gibt es Bielefeld überhaupt?“ – kennt jeder Bielefelder, schon 100-mal gehört.Es sollte nicht das einzige Mal an diesem Wochenende sein wo wir Bielefeld einen Namen machten.

Zur Freude aller Beteiligten waren viele andere HandballerInnen

des gleichen Alters sowie verschiedenste Nationen – Frankreich, Litauen, Taiwan, Polen – gemeinsam mit uns untergebracht. Neue Kontakte und Eindrücke waren somit schon vorprogrammiert.

Nachdem im letzten Jahr durch andauernden Starkregen „Land unter“ angesagt war, so wurde man in diesem Jahr durch ständigen Sonnenschein und 26 Grad vollkommen entschädigt.

Der Sonnenbrand im Scheitel oder auch in den Kniekehlen wurde dafür gern in Kauf genommen. Und wie wir gelernt haben „aus rot wird braun“, denn das pflegte unser Jonas zu sagen – ihn selbst hatte es aber mit Abstand am schlimmsten erwischt. Er glich einem Hummer nach dem Samstag.

Mit der Eröffnungsparade an der die ... Mannschaften teilnahmen wurde das Turnier feierlich eröffnet. Für uns sah der Spielplan am Freitag keine Spiele vor, so konnte in Ruhe zu Abend gegessen werden, die ersten Spiele angeschaut und ein schöner Mannschaftsabend veranstaltet werden. Hier zeigte sich die große Liebe zum Werwolf-Spiel auch bei den Trainern – zu alt kann man für dieses Spiel nicht sein.

 

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Am Samstag war man dann von 8.00-21.00 Uhr draußen unterwegs. Spielerisch schien die Mannschaft an diesem Tag nicht viel zu wollen, es wurde lediglich eines der sechs Gruppenspiele gewonnen. Hierbei sei gesagt, dass es sich bei einigen Gegnern um keineswegs unschlagbare handelte. Aber diesmal stand nach vielen Monaten Leistung der Spaß im Vordergrund und dieser kam trotz der Niederlagen nicht zu kurz. Zwischen den Spielen wurde die Zeit mit lauter Musik und verschiedensten Tänzen verbracht. Allen voran das Helikopter-Lied und das Flieger-Lied stießen auf viel Zuspruch und brachte den Mädels viel Aufsehen von den anderen Mannschaften. Dies lag vielleicht auch ein wenig an dem mannschaftseigenen „Deppen“, einer bunten Cap mit Propeller ober drauf. Schon bei der Eröffnungsparade wusste ganz Lübeck mit welchem Prachtstück die „Bielefelder“ sich durch die Stadt bewegten. Im Laufe des Wochenendes wurden die Mädels abermals darauf angesprochen woher sie doch diese Cap hätten, ob der Propeller mal gedreht werden dürfte oder gar die Mütze verkauft werden würde. Des Weiteren können wir uns sehr sicher sein auf vielen Fotos der Teilnehmer abgelichtet worden zu sein und so war es keine Seltenheit, wenn man hörte „da sind wieder die Bielefelder mit der Cap“.
Ein Highlight des Wochenendes bildete die Teilnahme am Wettbewerb des „schnellsten Wurfs des Turniers“. Auch hier freute man sich über die Bielefelder. Die Organisatoren präsentierten uns ihre T-Shirts, welche sie tags zuvor aus unserer Heimat abgeholt hatten. Erfreulicherweise räumten wir so richtig ab. Bei der Siegerehrung standen plötzlich mit Lisa, die den schnellsten Wurf in der Kategorie wC hatte, Jonas, als Tagesbester mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h und mir, als schnellste Werferin bei den weiblichen Betreuerinnen, gleich drei von uns auf dem Siegertreppchen und durften sich über ihre Präsente freuen. Auch hier wurde laut betont, so viel wie die Bielefelder hat keiner abgeräumt. Für Lisa geht es somit demnächst in ein mehrtägiges Handballcamp an die Ostsee – Glückwunsch!

 

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Nach den Spielen wurde sich am Samstagabend noch der Sieg der deutschen U18 Handballer im Länderspiel gegen die Auswahl aus Norwegen beguckt. Die Mädels sichtlich beeindruckt. Zurück in der Unterkunft hatte man sich mittlerweile eine Kreisauswahl m05 aus dem hohen Norden angelacht. So wurde fortan zusammen Musik gehört, gelacht und viel gesprochen. Die Jungs – erzogen vom ehemaligen Senner Frauentrainer Kim Sörensen – zeigten sich anscheinend von ihrer besten Seite und so entschloss man sich diese am Sonntag vor dem eigenen Spiel noch zu unterstützen. Einige ganz mutige folgten sogar noch der Einladung am Sonntagmorgen die Laufeinheit gemeinsam zu absolvieren.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der K.O-Runde und so hatte sich die Mannschaft vorgenommen doch mindestens das erste Spiel noch zu gewinnen. Da man am Sonntag plötzlich Handball spielte, Spielzüge konsequent durchzog, Trainingsinhalte umsetzte und eine sich unterstützende Abwehr stellte, aber auch wir Trainer uns tags zuvor bei den Schiedsrichtern den Ruf als „sympathische Bielefelder“ erarbeiteten, wurde der Tag widererwarten doch noch anstrengend und man spielte sich bis ins Halbfinale. Hier war dann gegen clevere Polinnen ende – kein Beinbruch für die Mannschaft, die nach fünf Spielen hintereinander auch einfach müde war.
Zum Abschluss gab es das langersehnte Mahl bei McDonald’s bevor es mit einem kleinen Sprint zur Unterkunft ging und dann zum Bahnhof. Gegen 21.30 Uhr fuhr dann der ICE im Bielefelder Hauptbahnhof mit einer zufriedenen aber auch müden Mannschaft ein.

Die unkomplizierte Reise und das tolle Verhalten der Mädels hat uns wieder einmal gezeigt, dass wir eine tolle Mannschaft trainieren dürfen. Nachdem Lübeck sowohl bei Regen als auch Sonnenschein einwandfrei verliefen sind wir uns sicher, dass die Mannschaft nun für ihren großen Wunsch über Oster für 5 Tage nach Dänemark zur fahren bereit ist.
Wir würden uns sehr freuen!

Jessica

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